ArbeitskulturGesundheitLebenskultur

Das Homeoffice-Tagebuch, Tag 4

"Was esse ich eigentlich im Homeoffice?"

Eine Frage, die sich viele von uns seit einiger Zeit besonders stellen müssen, denn schließlich hat die Corona-Pandemie an unzähligen Arbeitsplätzen dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter seit einigen Monaten einen Teil oder sogar ihre komplette Arbeitszeit von Zuhause aus erledigen.

Doch was vorher oft Routine war – der Mittagsgang zum Bäcker, in die Kantine, zum Imbiss oder in den Supermarkt, stellt sich Zuhause bei dem einen oder anderen als Frage, spätestens dann, wenn der Magen knurrt und der Blick in den Kühlschrank nur gähnende Leere aufweist.

Zum anderen mag es für manch einen auch zeitlich stressig erscheinen, sich während der Homeoffice-Arbeitszeit ein richtiges Essen zu kochen.

Spaß am Kochen im Homeoffice

Da ich mich schon immer gerne (auch im Büro vor Ort in der Arbeitsstelle) selbst versorgt habe mit meist mitgebrachtem Essen, möchte ich auch jetzt gerne meinen Essens-(Arbeits-)Tag beschreiben und vielleicht den einen oder anderen damit anregen, das Kochen Zuhause auch während des Homeoffice zu nutzen und sich etwas Leckeres auf den Tisch zu zaubern.

Was ich hier vorstelle ist im Übrigen ein völlig normales Beispiel – auch die Dekoration hat nicht extra für das Foto stattgefunden. Natürlich habe auch ich Tage, an denen mein Essen geringer ausfällt oder auf eine Tiefkühlpizza hinausläuft. Aber zum Großteil kann ich von mir behaupten, dass es auf die folgende Weise klappt:
Nicht jeder Mensch frühstückt gerne und jeder zu unterschiedlichen Zeiten. Ich frühstücke sehr gerne, sodass es auch durchaus mal ausgedehnter ausfallen kann. Ein durchschnittliches Frühstück sieht bei mir so oder ähnlich aus -

Es gibt etwas „deftiges“ und etwas süßes, meist mit Obst kombiniert, dazu einen Schwarztee (da ich keinen Kaffee trinke) und Saft. Vorbereitungszeit: 10min, Essenszeit: 20min.

Da wir zum Essen ja im Idealfall an einem ruhigen Ort sitzen sollten und außer essen auch nichts weiter tun sollten, habe ich das heute (ausnahmsweise) auch einmal so getan und meine Mahlzeiten ganz in Ruhe am Esstisch genossen.

Gesunde Essenspausen

Nach dem Frühstück mache ich persönlich eine unterschiedlich lange Essenspause von 3-5 Stunden. Grundsätzlich wird empfohlen täglich ca. 3 Mahlzeiten zu sich zu nehmen und dazwischen mindestens 4-5 Stunden Abstand zu lassen, d.h. dazwischen wirklich nur zu trinken, auch keine Kleinigkeiten zu essen, um den Verdauungstrakt in Ruhe seine Arbeit verrichten zu lassen und ihm danach auch eine kleine „Verschnaufspause“ zu gönnen. Hat er diese Pause nicht sondern ist im Dauereinsatz ist dies Stress für die Organe und kann zu körperlichem Unwohlsein und Beeinträchtigungen führen.
Mein Mittagessen gab es daher am Nachmittag und ich habe für Vorbereitung (Kochen) und Essen insgesamt 50 Minuten gebraucht. Dabei habe ich mich nicht gestresst und habe sogar eine größere Menge gekocht, die ich – im Kühlschrank aufbewahrt – die nächsten Tage auch noch essen kann.
Zum Essen habe ich mir Hähnchenfleisch angebraten, währenddessen Wasser für Reis aufgesetzt und Gemüse geschnitten. Anschließend das Gemüse mit dem Fleisch zusammen weiter gebraten, den Reis in der Zwischenzeit gekocht, alles gewürzt, angerichtet, fertig. Vorbereitungszeit: 30min, Essenszeit: 25min.
Durch die Auswahl meiner heutigen Zutaten lag dieses Essen auch nicht schwer im Magen, ich wurde nicht müde und konnte direkt weiterarbeiten.

Mein Fazit: Kochen im Homeoffice ist…
  • eine willkommene Unterbrechung zur Schreibtischarbeit
  • gesund und lecker
  • sparsam und in kurzer Zeit machbar