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Sag Hallo zu Good Work

Woran denken wir, wenn wir von guter Arbeit sprechen?

Eine bestimmte Tätigkeit oder eher grundsätzlich an eine gute Lebensqualität? In einer guten Arbeitskultur ist am besten beides vereint. Oft wird eine gute Arbeit auch mit Gesundheit und Vitalität verbunden, denn: wenn ich das liebe was ich tue, bin ich von innen und von außen voller Kraft. Deshalb umfasst eine „gute“ Arbeit die Kombination mehrerer Faktoren, die sich in den verschiedenen Wertebereichen eines Menschen widerspiegeln.

I.

Verschiedene Kulturen haben unterschiedliche Ideale, wie sich Leben und Arbeit  gestaltet.

Einig sind sich alle Menschen, dass sich Arbeit im besten Fall lohnen sollte (menschlich und finanziell) und dass der Ertrag gerecht verteilt wird. (finanziell und sozial) Arbeit sollte nicht kaputt machen. Menschliche Qualitäten wie Kreativität und Inspiration, Mitmenschlichkeit und Gefühle dürfen ihren Wert gegenüber maschineller Arbeit nicht verlieren. Dennoch, so zeigen Studien in England, fördert der jetzige Arbeitsalltag depressive Krankheitsbilder ganzer Generationen. Auf Dauer geht das nicht gut. Wir brauchen neue Ideale und Ideen.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen: Wir kommen nicht mehr umhin, uns dem Megatrend „New Work“ zu stellen. Dieser will die Arbeitswelt für die Zukunft fit machen: Digitalisierung, Flexibilität, selbstständige und verantwortungsbewusste Mitarbeiter, agile Strukturen, und vieles mehr. Für New Work stellt sich die Herausforderung, von einer theoretischen Ebene aus, in eine konkrete, für jeden nutzbare Konzeption zu gelangen; sprich: auf reale Verhältnisse positiv einwirken zu können. Das ist der Schritt von „New Work“ zu „Good Work“.

Gute Arbeit dient nicht nur dem Wohlbefinden des Einzelnen, sie ist auch Dreh-und Angelpunkt einer gesunden Unternehmenspolitik. Effektive und „echte“ Teamarbeit, flexible Strukturen und authentische Ansprache, geben in der Wirtschaft der Zukunft den „Ton“ an.

Gute Arbeit ist notwendiger denn je: Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt erfordern Maßnahmen. Es gilt, zu handeln, denn: der immer größerer Leerstand in unseren Innenstädten, die Monopolisierungen und der Verlust an Vielfalt im gesellschaftlichen, wie wirtschaftlichen Leben. Die Frage, welche Jobs der Zukunft, wann und wie die alten Modelle ablösen. Insbesondere in der regionalen Entwicklung bedarf es individueller, auf den speziellen Ort abgestimmte Lösungen. Ist „New Work“ der Frame, die Utopie, die es uns ermöglicht, eine zukünftige Arbeitswelt zu bestimmen, bedeutet „Good Work“, eine Qualität, die es Jedem ermöglicht, sich zielgerecht und individuell für die Zukunft „gut“ aufzustellen. Qualität, die immer auch die sinnvolle Lebens- und Arbeitsqualität meint.

II.

Arbeitskultur der Zukunft

Das ist klar: es ist nicht einfach, umfassend Sinnstiftung und Identifikation aus dem Job zu ziehen. Das schaffen nicht viele Menschen. Aber zu einem Teil, sollte das für jeden möglich sein. Nur so verändert sich eine Arbeitskultur insgesamt zum Positiven.

Für uns, als Beratungsteam für sinnvolle Arbeit, bedeutet dies, sich mit einem Menschen in seiner ganzen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Wir stellen Fragen, wie: 

Wie sind meine individuellen Möglichkeiten? Wie kommen ich aus alten Denkmustern, die mich in meiner Dynamik bremsen? Wie komme ich zu kreativen Lösungen, die mich noch dazu motivieren?

Welche Werte sind mir wichtig, und wie bringe ich diese in ein harmonisches Miteinander?

Wie gelange ich in disruptiven Zeiten zu Stabilität und dynamischer Konstanz?

Nicht um Selbstoptimierung geht es,  sondern um Selbstmächtigkeit.

Eine entscheidende Frage, die zu selten beim Thema Arbeit gestellt wird, sei: „Wer hat die Macht?“ Echte Partizipation sei eher die Ausnahme als die Regel. Im Zweifel läge die entscheidende Stimme immer beim Kapital. Doch genau das müsse sich ändern, um die digitale Transformation so zu gestalten, dass sich Menschen wirklich mitgenommen und nicht ohnmächtig fühlen würden.

Unser Value- und Good Work Daily-Programm arbeitet an der individuellen Ausdruckskraft, am persönlichen Esprit und an der Resonanz des Menschen, so dass jeder die Chance hat, sein Ideal einer besseren Arbeits- und Lebenswelt zu verwirklichen. Der Weg zum Ziel ist der entscheidende Erfolgsfaktor.

NSBE Drops verkörpern spielerisch bestimmte Wertebereiche. Mit ihnen lernt man schnell, die Chancen und Möglichkeiten einer neuen Arbeits- und Unternehmenskultur zu schätzen und einzusetzen.

III.

Gute Arbeit bedarf einem realistischen Konzept

„GoodWork“ ist das Kernelement jeder Vorgehensweise und besteht aus einem Set von Verhaltens- und Denkweisen, die jeder im Unternehmen erlernen kann. Und dies im Kontext von Wertebereichen, die realistisch die Lebensbereiche des einzelnen Menschen abbilden, und mit der Teamleistung aller in einem Unternehmen oder einem Projekt verbinden.

Mit dem Verbesserungs-Verfahren von GoodWork (synergetisches Verfahren) wird das Zusammenspiel jedes Einzelnen in ein funktionierendes Miteinander übertragen; entsprechend einer erfolgreichen Fußballmannschaft.

Das Training von GoodWork wird von 1:1 Coachings, der App GoodWorkDaily, und der Remote Work Plattform Heimatoffice Match begleitet und unterstützt.

GoodWork Management ist der Weg, um langfristig eine Kultur der täglichen Verbesserung zu etablieren. Hier werden direkte gute und nachhaltige Effekte realisiert. Mit einfach zu kontrollierenden Handlungsweisen und Routinen, Übungen zur Weiterentwicklung und flexiblen Lösungen (zB. remote work), können Mitarbeiter, wie Unternehmensführung nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit erzielen.

Author: Julian Bachmann